Marktforschung zeigt Stellenwert der Briefmarkenauktion auf

Als junger Marktforscher befasst man sich mit so manchem wirtschaftlichen Geschehen, von dem man das im Voraus nie gedacht hätte. Ein besonderes und natürlich auch stark emotional beeinflusstes Feld stellen dabei die verschiedenen Sammelleidenschaften dar. Oftmals zahlen Sammler horrende Preise, um ein bestimmtes Sammlerstück zu erhalten.

Besonders deutlich wird dies im Falle der Briefmarken Sammler. Der Briefmarken Handel ist nicht selten auch ein Umschlagplatz für große Geldbeträge. So gingen wirklich seltene und begehrte Briefmarken schon für Millionenbeträge über den Tisch! Wer also eine umfangreiche Briefmarkensammlung erbt, sollte sich genau über den Wert dieser Sammlung (bei seriöser Quelle versteht sich) informieren. Denn durchaus kann es sich bei diesen Briefmarken um eine Wertanlage soliden Ausmaßes handeln.

Die Briefmarken Auktionshäuser wurden schon Zeuge so mancher Briefmarkenauktion (stamp auction), die sich ins Unermessliche hochschaukelte. Insofern ist sie auch für Marktforscher interessant, die die Dynamik hinter einer solchen Preisentwicklung verstehen wollen. Natürlich ist er gerade im Falle der Briefmarken so einiges zu bedenken. So ist das Sammeln von Briefmarken eine der ältesten Sammelleidenschaften, die sich bis heute in solcher Form erhalten hat. Fast schon mit Erscheinen der ersten Briefmarken im 19. Jahrhundert traten auch schon die erste Sammler auf den Plan. Natürlich hat diese frühe Entwicklung auch Anteil daran, dass noch so manches altes und hochwertiges Stück erhalten ist. Dadurch werden hohe Seltenheitswerte erzielt. Handelt es sich doch (im Sinne des Briefmarken Sammelns) um historisch bedeutsame Stücke. Entsprechend zählen die Klassiker unter den Briefmarken zu Recht als Raritäten und Antiquitäten zugleich.

Das macht das Sammeln von Briefmarken so gesehen zur "hochwertigsten" Sammleidenschaft. Vergleichbar sind in dem Fall nur Postkarten Sammlungen oder Sammlungen von Münzen. Bei Münzen kommt noch der besonderer Fall hinzu, dass sie noch weit älter sein können als jede Briefmarke oder jede Postkarte. Und so mancher ist schon durch Münzen verkaufen reich geworden. Eine umgekehrte Wertschöpfung, wenn man so will (wurde doch früher mit eben diese Münzen selbst eingekauft).